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getodtet“ rief Suzon mit Schrecken beim Anbliche des Leichnams. —
Ehe ich antworten konnte, ſturzte der Doctor auf mich zu, zerriß mein Hemd, da, wo es blutig war, beſah die Wunde, und rief:
„Gott ſei Dank, die Klinge iſt am Knochen abge⸗ glitten.. . die Wunde iſt unbedeutend.. mein muthiger Martin!“
Und dabei druͤckte mich der Greis ans Herz.
„Welch ein Gluͤck, daß ihm kein groͤßeres Unheil wie⸗ derfuhr!“ ſagte Suzon, und trat dann, als ein plötzliches Zucken der Glieder des Kruͤppels ſie erſchreckte, zitternd mit dem Ausrufe zuruͤck:
„Herr Doctor! nehmen Sie ſich in Acht! der Raͤuber ruͤhrt ſich noch.“
„Er?“ ſagte der Doctor, indem er das Leichengeſicht des auf dem Ruͤcken liegenden Kruͤppels betrachtete, der noch zwei Mal mit einer letzten krampfhaften Bewegung den Mund halb oͤffnete, „er hat nicht mehr zwei Minuten zu leben.“
In der That ertönte eine Art hohlen Stohnens aus der Bruſt des Banditen mit ſeinem letten Athem.. bluti⸗ ger Schaum roͤthete ſeine Lippen, und er fiel in Unbeweg⸗ lichkeit des Todes zuruͤck.
Betaͤubt, vom Schwindel in Folge dieſes furchtbaren Auftritts erfaßt, mußte ich mich auf den Rand meines
Bettes niederſetzen. Martin. Vn. 14


