Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
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ius Geſicht ſehen zu können. Dann zog er mich an ſich und druͤckte mich nun wieder gewaltſam an ſeine Bruſt, indem er mit einer von Ruͤhrung erſtickten Stimme, das Geſicht nach dem Nebenzimmer gewendet, ausrief:

„Basquine! ... Es iſt Martin! —“

Ich horte ſo zu ſagen einen Aufſprung in dem Neben⸗ zimmer, die Thuͤr öffnete ſich und Basquine ſturzte, noch halb in ihren Mantel gehullt, ins Vorzimmer, ſprang mir an den Hals und miſchte ihre ſtummen Umarmungen und Thränen mit den Umarmungen und Thraͤnen Bamboches und den meinen, denn wir weinten alle Drei. t

Es war eine lange Pauſe, während welcher wir uns alle Drei eng umſchlungen hielten. Das Schweigen wurde nur dann und wann durch unſer Schluchzen in krampf⸗ hafter, herzerhebender Freude unterbrochen.

Ol geprieſen ſei Du, mein Gott, der Du durch ſolche Augenblicke Tage, Jahre des Ungluͤcks vergeſſen laßt! Gelobet ſei Du mein Gott, der Du Deine Ge⸗ ſchöpfe ſo herrlich begabt haſt, daß die Verworfenſten, die Elendeſten noch dieſe Entzuͤckungen genießen koͤnnen, deren unausſprechliche Süßigkeit, deren heilige Erhebung ſie Deiner Göttlichkeit naͤhert!

Wir waren hier drei Opfer des Schickſals! Wir hatten viel gelitten, wir hatten viele ſtrafbare Handlungen begangen, unſre Zukunft war trub, truͤber noch als unſte Vergangenheit. Und doch waren in dieſem göttlichen Auf⸗

ſchwunge, der unſre Seelen in einander ſchmolz, dieſe Lei⸗