Teil eines Werkes 
6. Band (1847)
Entstehung
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10,000 Francs jeden, was zuſammen 50,000 Francs be⸗ trägt, ſagte ich mit Staunen, denn ich kannte damals durch⸗ aus noch nicht das Daſein des Stempelpapiers und ſeines verhältnißmaͤßigen Werthes, ſo daß ich glaubte, ich ſolle wirklich 50,000 Francs zuruͤckbringen.

Alſo haſt Du wohl verſtanden, erwiderte Baltha⸗ ſar,Du bringſt mir die fuͤnf zu 10,000 Franes jeden, und wirſt ſie bezahlen.

Und womit, lieber Herr? rief ich ganz verbluͤfft.

Wie? womit? nun mit dem Gelde, das ich Dir eben gegeben habe.

Mit dem? verſetzte ich:50,000 Franecs bezahlen?

Nun ja, Du Unſchuld aus dem goldnen Zeitalter. Antike Einfalt! rief Balthaſar.Oh Martin! waͤren die jetigen Verhältniſſe nicht ſo ernſt, ſo trg ich Dich ſelbſt im Triumphe um dieſes Zimmer unter Lobgeſängen auf Dich im vollen Chore! Aber es fehlt an Zeit. alſo lauf in das Tabak-Bureau, fordre die fuͤnf Stempel zu 10,000 Francs jeden, bezahle und komme ſchnell zuruͤck.

Ganz verdreht eilte ich die Treppe hinab und zu dem Bureauinhaber. Es war ein alter kleiner Mann mit fei⸗ nem, durchdringendem Auge und ſchelmiſchem Lächeln.

Mein Herr, ſagte ich zu ihm,ich wuͤnſchte fünf Sinpel zu 10,000 Francs jeden zu haben.

Ho ho! ergegnete der Bureaumann, und ſuchte in

einem ſchlechten Carton ein Paquet dieſer Papiere, die mir

ſo werthvoll zu ſein ſchienen.