„Haben wir hier Geräth zum Schreiben?“ fragte Ro⸗
bert. „Du willſt ſagen zum Unterſchreiben,“ erwiderte der Dichter laͤchelnd. „O ja! hier iſt ein Dintenfaß und Feder. MNun komm, Martin.“
Wir gingen. La Levraſſe trat an unſere Stelle bei Robert ein. Ich ſchloß die Thuͤr hinter dieſem zu.
„Warum mag mich nur Robert fort ſchicken?“ ſagte der Dichter mit ſich ſelbſt ſprechend, ſobald wir in in dem Ge⸗ mach, das als Vorzimmer diente, allein waren.
Dann ging Balthaſar ſchweigend hin und her, wäh⸗ rend ich, der nicht weniger neugierig wie er war, um das was im andern Zimmer vorging zu erfahren, mich damit be⸗ ſchaͤftigte, einiges Geräth zu ordnen, um Haltung zu gewinnen. Ein Tiſch, den ich abſichtlich vor den akuſtiſchen Leiter ſtellte, bedeckte dieſen vollkommen, ſo daß man von der Unterredung Roberts mit la Levraſſe nichts hören konnte.
Deſſen ohngeachtet hatte ſich Balthaſar im Hin⸗ und Hergehen mehre Male der Zimmerthuͤr genähert, und ſchien einer haſtigen Regung von Neugier unterworfen.
Plötzlich wurde das tiefe Schweigen, das bisher ge⸗ herrſcht hatte, durch folgendes von Robert ausgeſprochene Wort unterbrochen:
„Elender!!“
Bei dieſem Ausrufe, nach welchem Alles wieder ſtil ward, legte Balthaſar die Hand ans Thuͤrſchloß. Ohnſtrei⸗ tig wollte er eintreten, hielt jedoch, das Gebot ſeines Freun⸗
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