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Prittes Rapitel.
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Das Frühſtück.
Ich fuͤhlte eben ſo viel Scham als Demuͤthigung, das Anerbieten des Kruͤppels anzunehmen, aber ich hatte Hunger.
Nach einigen Schritten ſchob der Bandit vertraulich ſeinen Arm unter den Meinen. Ich erbebte bei dieſer Be⸗ ruͤhrung und machte mich ſchnell wieder los.
„Was zum Teufel haſt Du denn?“ fragte der Kruͤp⸗ pel, uͤberraſcht von meiner Bewegung.
„Ich will Euch den Arm nicht geben.“
„Wie? . einem Kameraden nicht?“
„Ich bin nicht Euer Kamerad.“
„Ich bezahle Dir das Fruͤhſtuͤck und Du wärſt nicht mein Kamerad? ... Ei, ei, biſt Du etwa ſtolz gewor⸗ den? Nun denn, adieu, ich liebe ſtolze Leute nicht.“
„Ich bin nicht ſtolz“ . ſagte ich zogernd.
„Nun denn, ſo gieb mir Deinen Arm.“
Und ſo mußte ich den Arm dieſes Elenden annehmen! Ich ſenkte den Kopf, ſo druͤckte mich die Schande. Einen


