Teil eines Werkes 
4. Band (1847)
Entstehung
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Publikum oöffnete ſich am Fuße ziemlich hoher Geſtelle, uͤber welchen ſich verſchiedene Gemaͤlde befanden, deren groͤßtes den Fiſchmenſchen vorſtellte.

Unſer Nomadenwagen, in welchem wir Alle wohnten, ſtand hinter dem Zelte, das dort verlaͤngert und durch eine Leinwand vom Schauplatze getrennt war. Es diente uns zugleich zum Stalle und Futterboden fuͤr unſere drei Pferde und den großen, ſchwarzen Eſel Luzifer.

Wir hatten Tags zuvor eine Generalprobe in Fami⸗ lie gehalten. Alle Uebungen waren mit bewundernswerther Praciſion ausgefuͤhrt worden. Seit den 5 Monaten, welche unſere akrobatiſche Reiſe gedauert, war nie eine Vorſtellung unter gluͤcklichern Auſpizien angekuͤndigt worden.

Die Macht der Gewohnheit iſt ſo groß, daß ich mit Ausnahme der unter faſt immerwaͤhrenden Martern zuge⸗ brachten Lehrſtunden mein Loos recht heiter ertrug. Stand ich einmal vor'm Publiko, ſo that ich auch das Moͤglichſte in meinen Arbeiten, und meine Eitelkeit fand ſich außer⸗ ordentlich gekitzelt, wenn ich meinen Theil an Beifallsbe⸗ zeugungen erntete. Ich wuͤrde mich ohnſtreitig dazu ent⸗ ſchloſſen haben, fuͤr die Zukunft ernſtlich die halsbrechende Profeſſion eines Akrobaten zu ergreifen, wäre nicht die Hoffnung in mir wach geweſen, mit Bamboche und Bas⸗ quine, das vortreffliche Zigeuner- und Vagabondenleben zu fuͤhren, das jeden Tag der Gegenſtand unſerer Traͤume war.