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ihre Lippen offneten ſich, als wollte ſie ſprechen. Dann aber ließ ſie, ohnſtreitig der Ueberlegung folgend, ihr Köpf⸗ chen matt ſinken, die Hand ihrer Beſchutzerin fahren, ſtieß einen Seufzer aus und fluſterte:
„Nein ich habe nicht die Kraft dazu ich wage es nicht.“
„Was wagſt Du nicht, liebes Kind?“
„Ihnen Alles zu ſagen. .. Und doch muß es geſche⸗ hen denn, ſehen Sie, Frau Perrine, es iſt nicht um meinetwillen . .. daß ich gern meine Eltern moͤchte kennen lernen
„Nicht um Deinetwillen allein?“
„Kommen Sie kommen Sie, Frau Perrine,“ ſagte Bruysre ſchnäll, als fuͤrchte ſie ſich, einem Antriebe unwill⸗ kurlichen Vertrauens nachzugeben; . „kommen Sie; was wir dort finden werden . wird mich beſtimmen, zu ſchweigen oder Ihnen Alles zu ſagen.“
Die beiden Frauen gingen aus der Stube, uͤber den kleinen Vorplatz und befanden ſich außerhalb der Wohnung.
Der Himmel war bewundernswuͤrdig heiter. Der Vollmond leuchtete in voller Klarheit uͤber dem ſchwarzen Vorhange der Tannen, der ſich unabſehlich hinzog. Auf der Oberflaͤche der ſtehenden Gewaͤſſer des Teiches wehte ein weislicher Dunſt, aber dieſe mephitiſchen Ausduͤnſtungen zerſtreuten ſich ſo wie langſam der Mond mehr heraufſtieg, deſſen glaͤnzender Widerſchein den Teich in ein unermeßliche Decke ſilbernen Lichtes verwandelte.


