Teil eines Werkes 
10. Band (1844)
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Zweifel — — heut hat man — — mich vergiften wollen. — — Aber wo? — — wer? — — — Hülfe! — — Helft mir doch! — — Ihr ſeht mich — — ja an — — wie Ge⸗ ſpenſter. — — Hülfe!“

Samuel und Caboceini waren von Entſetzen gelähmt beim Anblick dieſes ſchrecklichen Todeskampfs.

„Hülfe!“ keuchte Rodin. — — Dies Gift iſt ſchreck⸗ ic er wie iſt mirs Faringhea — — dieſen Morgen — — das Weihwaſſer! — — Er kennt feine Gifte. — — Er hat — — eine Unterre⸗ dung — — gehabt — — mit Malipieri. — — Teufel! — — Gut geſpielt! — — Die Borgia — — ſchlagen nicht aus der Art. — O! — — es iſt vorbei! — — ich ſterbe! — — Sie werden mich bedauern — — die Gimpel! — O Hölle! — — Ja — die Kirche weiß nicht, — — was ſie verliert. — — Aber ich brenne! — — Hülfe!“

Eilige Tritte kamen die Treppe herauf. Baleinier und die Fürſtin von St. Dizier erſchienen auf der Schwelle des Trauer⸗ ſaals. Die Fürſtin hatte am Morgen gehört, Aigrigny ſei todt, und kam, Rodin darüber zu fragen. Sie erblickte ihn im ſchrecklichſten Todeskampf. Und weiter ſah ſie beim Schein der Grabeslampe die ſechs Leichen und unter ihnen ihre Nichte und die zwei Waiſen, welche ſie in den Tod geſchickt hatte.

Wie verſteinert ſtand ſte da. Sie blickte langſam umher,

erhob die Arme zum Himmel und brach in ein tolles Ge⸗ lächter aus. Sie war wahnſinnig.

Während Baleinier, außer ſich vor Entſetzen, den Kopf des in ſeinen Armen ſterbenden Rodin ſtützte, erſchien an der Thür im Dunkeln Faringhea, warf einen wilden Blick auf Rodins Leiche und ſagte: „Er hat ſich zum Haupt der Ge⸗ ſellſchaft Jeſu machen wollen um ſie zu zerſtören. Für mich iſt die Geſellſchaft Jeſu an die Stelle von Bohwanie ge⸗ treten. — Ich habe dem Cardinal gehorcht.“