Teil eines Werkes 
9. Band (1844)
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ſern Augen entſchwunden iſt, dann erliſcht eré bald in unſerer Erinnerung. Am Morgen denke, d ß du, vi

Abend erleben wirſt. ℳℳ

C Am Abend„ſchmeichle di 3 ſoheß. r 2

als Leiden.

Dies ganze indiſche Leben iſt von K umgeben. Trage dieſe Kreuze, züch⸗ — tige und bändige deinen Leib, verachte dich ſelbſt „ und wünſche von andern verachtet zu werden. 3½ Sei überzeugt, daß dein Leben ein ſteter Tod ſein ſoll.

Je mehr ein Menſch ſich ſelber abſtirbt, deſto mehr fängt er an Gott zu leben.

Aber es war auch nicht genug, mit dieſen troſtloſen Sätzen die Seele des Opfers in eine unheilbare Verzweiflung zu ſtürzen. Sie mußte ferner noch zu dem leichenhaften Gehorſam der Geſellſchaft Jeſu gewöhnt werden. Darum hatten die E E. V. V. weislich noch andere Stellen aus jenem zur Einſchüchterung ſchwacher Seelen und zur Knech⸗ tung der Kleinmüthigen beſtimmten Buch gewählt. So las an an den Wänden: Es iſt ein großer Vortheil, im Gehorſam zu leben, einen Oberen zu haben und nicht Herr ſeiner Handlungen zu ſein.

Gehorchen ſt viel ſicherer als befehlen.

Man iſt glücklich, wenn man nur von Gott ab⸗ hängt in der Perſon der ſeine Stelle vertretenden Oberen.“

Das Opfer, wenn es in Verzweiflung und Entſetzen ge⸗ 1 ſtürzt, aller Frahenenshet und zu einem blinden, thie⸗ * riſchen Gehorſam gebracht, wenn es mit der Schamloſigkeit

pfäffiſchen Hochmuths überredet war, die Unterwerfung unter den erſten beſten Prieſter ſei Unterwerfung unter Gott ſel⸗ ber — das Opfer mußte ferner in dem Hauſe feſtgehalten

Wer wird deine nach deinem,Tod gen Wer wird für dich beten? , Du täuſcheſt dich, wenn du etwas anders uchſt,

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nicht, den Morgen zu —

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