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* cxv. Die Schuldigen.
SGaum hatte der Abbé die Thüre hinter ſich geſchloſſen, als Jacob Ferrand einen fürchterlichen Fluch ausſtieß.
Seine Wuth und Verzweiflung, die er ſo lange hatte nieder⸗ halten müſſen, brachen ungeſtüm aus; keuchend, mit verzerrten Zügen und unſtätem Blick ging er raſch im Zimmer hin und her, wie ein wildes Thier im Käfig an der Kette.
Polidori blieb vollkommen ruhig und beobachtete den Notar aufmerkſam.
„Donner und Blut!“ rief Jacob Ferrand endlich mit fürchter⸗ licher Stimme, „mein ganzes Vermögen in dieſen albernen frommen Stiftungen verſchlungen! Ich, der ich die Menſchen verachte und verfluche, mein ganzes Leben lang ſie nur betrogen und beraubt habe, werde durch teufliſche Mittel gezwungen, ſogenannte Wohl⸗ thätigkeitsanſtalten zu gründen! Iſt Dein Herr der Teufel ſelbſt?“ fragte er zitternd vor Wuth, indem er vor Polidori ſtehen blieb.
„Ich habe keinen Herrn,“ antwortete dieſer kalt, „ſondern, gleich Dir, einen Richter —“


