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ſtreuung, denn auf der Thürſchwelle erſcheint ſein Prinzipal und ruft: „Bachelard! Bachelard!“ *
II.
Herr Andrés Lambert, der Buchhändler, einer der gelehrteſten Bücherfreunde von Paris, verkefte nur ſeltene und merkwürdige alte Bücher oder vor⸗ treffliche Ausgaben franzöſiſcher, griechiſcher oder lateiniſcher Claſſiker. Er fagte leiſe, aber mit einem leichten Anflug von Ungeduld zu ſeinem Commis: „Wo haben Sie denn Ihren Kopf? Sie hät⸗ ten dieſe Kiſte mit Elzevirn, die mir mein Corre⸗ ſpondent aus Amſterdam ſchickte, bereits auspacken
ſollen.“
„Ich bin unſchuldig, dieſer Schwäzer von Por⸗ * tier hat mich aufgehalten.“
Bachelard beſchäftigt ſich jetzt nach dem Befehl
ſeines Prinzipals mit Auspackung von Büchern; ſeine Augen liegen jedoch gewohnter Maßen beſtän⸗ dig auf der Lauer, und als er den Buchhändler amerkſam einige der Bücherfächer muſtern ſieht, ruft er auf eiſel: „Was ſuchs
Sie denn, Herr Lambert?“ „Beſchäfti Sie ſich mit Ihrer Auspackung,“
antwortet der ipal, der mit großer Sanftmuth ausgeſtattet ſcheint. „Wenn ich Ihrer bedürfte, um das zu finden, was ich ſuche, ſo würde ich Sie
wahrſcheinlich dapon in Kenntniß ſetzen.. „Nun, es war ja blos eine einfache F di ich mir erlaubte.“


