261
San Privato (mit erſterbender Stimme).
Antoinette, ich ſterbe ich bin ermordet. Verfluchte . Alte! ..
San Privato ſchwankt und ſtürzt vor den Füßen von Frau von Hansfeld zuſammen. Sie ſtößt einen Schrei aus und fällt ohnmächtig auf den Divan. d'Otremont, Herr Godinot und der Huiſſier nähern ſich, anfangs beſtürzt vor Schrecken, San Privato und ſuchen ihn aufzuheben; aber beinahe im ſelben Momente, nachdem er noch einige Male zuſammen⸗ gezuckt, ſtirbt er . . . In dieſem Augenblick erſcheint Genevieve an der Thüre des Boudoirs, gefolgt von den Domeſtiken, denen ſie entſchlüpft iſt . . . Sie ſchwingt ihr blutiges Meſſer; ihr Anblick iſt furcht⸗ bar; ſie macht den Eindruck einer Irren.
Genevieve (mit rauher und abgebrochener Stimme).
Mein ſüßes Herrchen muß hier ſein! Ich folgte ſeiner Blutſpur . . . (Sie gewahrt den Leichnam.) Ha!
da iſt er . . .iſt er todt? . . . muß todt ſein .
wenn er es nicht iſt, will ich ihm den Todesſtreich verſetzen!! (Sie wirft ſich neben der Leiche San Privatos auf die Kniee und befühlt ſein ſchon kalt gewordenes Geſicht und ſeine Hände.) Ja, er iſt todt, ganz todt . er iſt kalt .. wie mein Charles. .. (Wahnſinniges Lachen.) Ha, ha, ha! ich ſagte es ja ich genug ich hatte meine Idee . wenn der gute Gott ſchläft, müſſen die guten Menſchen ſeinen Dienſt thun . . . Du biſt gerächt, mein Charles, und Deine
Jeane iſi auch gerächt und Maurice auch!! ₰
Neues Gelächter.) Ha, ha, ha, ha! . . Jetzt, mein


