Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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das Porträt meiner Spitzbübin von Frau ſie hat mich, nachdem wir ſechs Monate verheirathet waren, hierher verſetzt, um mit einem Huſaren⸗ Schwadronchef davon zu gehen. Ich weiß nicht, was aus ihr geworden und kümmere mich auch nicht da⸗ rum, da ich glücklich bin, ſie los zu ſein . . . Wie alt wäre Madame Godinot jetzt und was iſt ihr Vorname? fragte ich den Sachwalter.Sie heißt Antoinette und muß dreißig Jahre alt ſein, antwor⸗ tete er mir. Sie begreifen, Frau Baronin, daß für mich Ihre Identität nicht zweifelhaft iſt . Sie waren die rechtmäßige Frau des Herrn Godinot.

Frau von Hansfeld (leiſe zu San Privato). Dieſer Menſch iſt ein Teufel!

San Privato (leiſch.

Ich durchſchaue ſeinen Plan . . . Noch iſt nicht alles verloren, aber Sie haben eine unbegreifliche Unklugheit begangen, indem Sie keine Sicherheits⸗ maßregeln gegen ihren Gatten trafen.

dOtremont (unempfindlich).

Ich legte anfangs kein größeres Gewicht auf dieſe Mittheilung des Herrn Godinot, als daß ich dieſes intereſſante Factum wiſſe, nämlich daß die Baronin von Hansfeld, welche mehr als zwei Millionen beſitzt, die Frau eines armen Sachwalters in der Provinz ſei . . . Als ich jedoch nach Paris zurückkehrte, ging mir ein Licht auf . . . ich hege gegen Sie, Frau Baronin, einen unerbittlichen Haß, wenn ich bedenke, daß ich Maurice Dumirail hätte im Duell tödten