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„Ah! Herr Michel wird ſich verheirathen?“
„Mit der Perle der Werkſtätte, mit Mademviſelle Camille.“
„Ah! er wird ſich verheirathen! . . . wiederholte nachdenkend der Commiſſionär; „und die Demoiſelle, die er heirathet, iſt bei Herrn Sauval beſchäftigt?“
„Ja, ſie wohnt hier mit Frau Catherine,“ erwie⸗ derte der Portier. Und er rief ſeiner Frau zu:
„Führe dieſen braven Mann in die Werkſtätte; Du wirſt Herrn Michel bitten, herabzukommen.“
Der Frau des Portier folgend, gelangt der Com⸗ miſſionär in ein großes Gebäude, und während ſeine Führerin in den erſten Stock hinaufgeht, ſetzt ſich der Mann mit dem langen Barte in eine Stube im Erdge⸗ ſchoß, zieht aus ſeiner Taſche ein Notizbuch aus dem er ein Blatt reißt, ſchreibt haſtig ein paar Worte auf das Papier und ſchiebt es ſodann wieder in die Taſche.
Bald erſcheint Michel mit ſeiner Arbeiterblouſe be⸗ kleidet und mit einer ledernen Schürze um den Leib; die Glückſeligkeit, die dem jungen Manne ſeine baldige Ver⸗ heirathung mit Camille bereitet, ſtrahlt auf ſeinem Geſichte.
„Sie haben mit mir zu ſprechen?“ fragte Michel den Commiſſionär. „Sie haben mir etwas zu über⸗ geben?“
„Ja, mein Herr . . . wenn Sie Herr Michel ſind.“
„Ich bin es.“
„Herr Michel Laurencin?“
„Ja.“
ie bei Herrn Sauval?“
„Ich frage Sie dies, mein Herr, weil mir die Per⸗ ſon, die mich ſchickt, ausdrücklich empfohlen hat, nur Ihnen die koſtbaren Gegenſtände, die ich bei mir habe,
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