Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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daß ich meine Addition mehrere Male wiederanfing, um mich zu verſichern, daß ich mich nicht irre. Doch andererſeits muß man ſagen, daß das Wieder⸗ beſohlen von einem Paare Deiner Schuhe (ſie find nun ſo gut als neu!) bei unſerer Rechnung für die Summe von vier Franken und fünf Sous in An⸗ ſchlag kommt! . . . Auch iſt für drei Franken zehn Sous Finette*) gekauft worden, um eine von Dei⸗ nen Jacken friſch zu füttern .. . das macht faſt acht Franken; und Du ſiehſt, die Geſammtſumme ſteigt teufliſch ſchnell, wenn das zu drei und vier Franken zugleich geht!

Würdige, vortreffliche Frau! erwiederte Char⸗ les Delmare,ſeit der Zeit, daß Du meine Haus⸗ hälterin biſt, mußte ich mich an Deine Wunder von Ordnung und Sparſamkeit gewöhnen, und dennoch erſtaune ich (ſchilt mich nicht!) ich erſtaune heute eben ſo aufrichtig, als vor drei Jahren, daß wir, Dank ſei es Dir, von ſo Wenigem leben können! . . .

Aber, mein Charles, bedenke doch, daß Du eine Taſſe Milch und etwas Obſt frühſtückſt; daß Du Ge⸗ müſe aus unſerem Garten und Eier von unſeren Hüh⸗

nern als Mittagsbrod zu Dir nimmſt; daß Du Waſſer

von unſerem Brunnen trinkſt; daß Du, deſſen bin ich ſicher, kaum ein halb Pfund Brod täglich iſeſt Weißt Du, was unſere große Ausgabe iſt? Das iſt die Seife, weil Du, ohne Dir einen Vorwurf zu machen, n Wüthender für die weiße Wäſche biſt. Glück⸗ Weiſe fließt der Bach am Ende unſeres Ge⸗

*) C cii Art von Ratin.