Teil eines Werkes 
43. Band, Die Cucaracha : 3. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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lichen Rauch, bis auch dieſer verſchwand— nichts— als die Unendlichkeit— die Nacht.——

„Ei! ſchon zu Ende?“ ſagte Kernok;„der San⸗Pablo hat uns um unſer Geld beſtohlen.“

„Es lebe der Capitain Kernok, der ſeiner Equipage ſo ſchöne Feſte giebt!“ ſchrie Zeli.

„Hurrah!“ rief die Equipage.

Die Piraten warfen ſich erſchöpft nieder auf dem Deck; Kernok ließ den Sperber bis zu Tagesanbruch mit geſtrichenen Segeln ſchwimmen, und ging dann hinab in ſeine Cajüte, mit der innern Zufriedenheit eines reichen Menſchen, der nach einem üppigen Feſte, das er gab, ſein Schlafgemach aufſucht.

Indem der Pirat ſich niederlegte, murmelte er:

„Sie müſſen zufrieden ſein, denn ich habe mich großmüthig gezeigt. Ein Schiff von 300 Tonnen und drei Dutzend Spa⸗ nier dazu, das iſt aller Ehren werth! Sie müſſen ſich aber nicht daran gewöhnen; von Zeit zu Zeit geht es wohl an, denn man muß doch zuweilen etwas lachen.“

Zehntes Kapitel.

Hinweg!— Hinweg! Byron.

Jagd.

Alles ſchlief am Bord des Sperber, nur Melie allein war auf das Deck geſtiegen, getrieben von einer böſen Ahnung. Noch war die Nacht dunkel; aber ein röthlicher Schein am Ho⸗ rizonte verkündete die Annäherung des Tages. Bald färbten Streifen lebhaften, goldgeſäumten Rothes den Himmel; die Sterne erbleichten, verſchwanden; die Sonne ging auf und er⸗ hob ſich langſam über die blaue, regungsloſe Fläche des Oceans, die ſie mit einem purpurnen Schleier zu bedecken ſchien.

Es herrſchte eine gänzliche Windſtille, und noch immer lag die Brigg mit geſtrichenen Segeln. Meélie ſetzte ſich träu⸗ mend, den Kopf auf beide Hände geſtützt, auf die Quartierbank.