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Viertes Kapitel.
Schönes Fahrzeug flieg! Von Letambo bis zu den Hünen Iſt im Arſenal kein Schiff, Das Dir gleichkömmt. Komm an's Ziel, und ſegle zehn Knoten. Matroſengeſang.
Die Brigg„der Sperber“.
Der Nebel, welcher die Umgegend des kleinen Hafens von Pempoul einhüllte, zertheilte ſich allmälig, und die Scheibe der Sonne zeigte ſich dunkelroth am grauen, trüben Himmel.
Bald erſchien Saint⸗Pol mit ſeinen großen, ſchwarzen Ge⸗ bäuden und ſeinen ſteinernen Thürmen in unſichern Umriſſen aus dem im Waſſer aufſteigenden Nebel, und trat zuletzt deutlicher und beſtimmter hervor, nachdem die ſchwachen Strahlen der Novemberſonne die dicke, feuchte Morgenluft vertrieben hatten.
Zur Rechten erhob ſich die Inſel Kalot mit ihren Klippen, die Mühle und der blaue Kirchthurm von Plougasnou, und in der Ferne breitete ſich die Küſte von Treguier aus und wurde durch die ungeheuern Felſen begrenzt, die ſich am Horizonte verloren.
Der hübſche Hafen von Pempoul enthielt gewöhnlich nur einige ſechzig Barken und kleinere Fahrzeuge. Die ſchöne Brigg„der Sperber“ ragte deshalb auch hoch über die Menge der gemeinen Lugger, Sloops und Barken hervor, die rings um ſie her vor Anker lagen.
Wahrlich, es iſt eine ſchöne Brigg, der Sperber!
Kann man es müde werden, ſie zu betrachten, wie ſie da⸗ liegt auf dem Waſſer, mit ihren ſchlanken Formen und ihren hohen, etwas nach hinten geneigten Maſten, die ihr ein ſo ko⸗ kettes Anſehn geben? Muß man ſie nicht bewundern mit ihrem feinen, leichten Takelwerk, ihren breiten Unterſegeln, ihren ele⸗ gant ausgeſchnitzten Segelſtangen, ihren Beiſegeln, die ſich anmuthig ausbreiten, wie die Flügel eines Schwanes, ihren eleganten Fockſegeln, und ihrer Reihe von zwanzig Bronze⸗ karonaden, die ſchwarz und weiß ausſehen, wie das Fell eines Dammhirſches!
Der wohlriechende Duft der Myrthe, der Veilchen, der
Die Cucgracha. III.
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