Teil eines Werkes 
43. Band, Die Cucaracha : 3. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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Gewandtheit glänzte, wie er in dem endloſen Sande der Wüſte durch ſeine wunderbare Schnelligkeit geglänzt hatte? Und hatte Scham nicht üppig als Sultan geherrſcht über die ſchönſten und herrlichſten Stuten des Bey, die beſtimmt waren, die berühmte und fleckenloſe Race der Könige des Feſſelgelenkes fortzupflanzen?

Welches neue Glück konnte alſo das arme Pferd in dem kalten Lande Frankreich erwarten? dachte Agba.

Doch kehren wir zu dem Fuhrmann und dem Quäker zu⸗ rück, die bald in dem Stalle Schams ankamen, wo ſie den Stummen uud die treue Katze fanden.

IV. Der Menſch, das Pferd und die Katze.

Der Holzfuhrmann wohnte in einem alten Hauſe der Straße Guénégaud; der Hof war klein und dunkel; hohe Mauern hielten Luft und Licht zurück; rechts ſah man einen feuchten grünlichen Gang und links einen langen ſchmalen Schuppen mit einem Ziegeldache, das mit Moos bewachſen war. In dieſem Schuppen hielt ſich Agba gewöhnlich auf. Er befand ſich auch jetzt da; der Fuhrmann bemerkte ihn und ſagte zu dem Quäker:

Seht da, hier iſt der Stumme; ich wußte wohl, daß er mich mit ſeiner Katze erwarten würde.

Der Quäker ſah hin und bemerkte Agba, der unbeweglich da kauerte, verſunken wahrſcheinlich in ſein Sinnen und Träu⸗ men, denn er hatte nichts gehört.

Der Maure ſchien etwa dreißig Jahre alt zu ſein; er war klein, hager, ſchwächlich und mit den Ueberreſten eines zerfetzten orientaliſchen Anzugs bekleidet; ſein braunes Geſicht hatte einen Ausdruck von Schlauheit, Sanftmuth und Klugheit; ſein Bart war ſchwarz, gelockt, aber nicht ſehr dicht; ſeine Backenknochen ſtanden vor und ſeine Wangen waren eingeſunken; ein kleiner Turban, der einmal weiß geweſen war, umgab ſeine braune, bronzeartige Stirn. Agba kauerte da auf ſeinen Ferſen und war ganz von einem Mantel mit Kaputze aus einem groben

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