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Gebrauch erlaubte Niemand, in deſſen Gegenwart zu rauchen, mit Ausnahme des Mehemed Effendi, ſeines Kiahyah, und eines Scheiks, Maſſeont, eines alten Wüſtlings aus Conſtan⸗ tinopel, wo er Superior eines Teke in Scutari war, und der Ali Paſcha jährlich einmal beſuchte; er war der vertraute Ge⸗ noſſe aller ſeiner ſchmuzigen Orgien. Daſſelbe Vorrecht war auch allen Monbagis und andern ausgezeichneten Perſonen ge⸗ währt, welche von Conſtantinopel kamen, ſo wie den Conſuln der fremden Mächte. Es war ſchon zuweilen geſchehen, daß ein Derwiſch in Gegenwart des Weſirs eine Pfeife forderte, aber nur in kleiner Geſellſchaft, und die Diener glaubten, daß bei der großen Anzahl der anweſenden Perſonen, welche ſich durch ihren Rang, ihr Vermögen, oder ihre Gunſt, in der ſie beim Paſcha ſtanden, auszeichneten, und von denen keiner eine Pfeife hatte, denn Ali Paſcha allein rauchte, es nicht paſſend ſein würde, einem zerlumpten Derwiſch eine Pfeife zu geben. Der unverſchämte Menſch aber ſchrie von ſeinem Platze aus dem Weſir zu: Ali, ich will rauchen! Dieſer befahl ſogleich, ihm eine Pfeife zu bringen, aber der Derwiſch erklärte, daß er einen Narguile verlange(eine perſiſche und arabiſche Pfeife, bei welcher der Rauch durch Waſſer geht).— Ali befahl, ihm zu bringen, was er verlangte. Der eigenſinnige Derwiſch ſagte, er wollte durchaus die, aus welcher der Paſcha ſo eben rauchte; Ali, ſowie einige andere Perſonen, mochten ihm immer noch ſagen, daß er eine noch reichere bekommen ſollte, er beharrte bei ſeiner Starrköpfigkeit, ſtieß den prachtvollen Narguile, den ein Diener ihm zu Füßen ſtellte, mit dem Fuße von ſich, ſodaß die Maſchine umfiel, der Deckel aufging und das Waſſer über den reichen Teppich hinlief. Als der Weſir die Hartnäckigkeit dieſes eigenſinnigen Menſchen ſah, befahl er, ihm ſeinen Narguile zu bringen. Eben in dem Augenblicke, als Ali Paſcha ſo viele Herablaſſung zeigte, wagte es der Derwiſch, der eben ſo ver⸗ ſchroben als verwegen war, zu verlangen, daß der Weſir ſelbſt ihm den Narguile bringen ſollte, während mehr als dreißig Diener und ſogar alle Anweſenden ſich beeilt haben würden, ihm zu bringen, was er verlangte, um dem Tyrannen dieſe De⸗ müthigung zu erſparen. Es fanden Hin⸗ und Herreden ſtatt, welche wenigſtens eine Viertelſtunde währten und mich ſehr unterhielten. Um ſeine Würde nicht in den Augen ſeines gan⸗ zen verſammelten Hofes zu verletzen, indem er die Verrichtung


