141
Sie jetzt auf den Gipfel des Gebäudes hebt, und Sie eben ſo hoch ſtellt, als die Großen und die Marſchälle es unter dem Kaiſerreiche waren.
Du wirſt mir eingeſtehen, daß das ein politiſches Syſtem iſt, welches den Bedürfniſſen des Landes entſpricht, und Jedem ſeine Stelle anweiſt; ich bin ihm daher auch ſchon im Voraus ganz ergeben, und erwarte nur Deine Rückkehr nach Paris, daß Du den Glauben an mich bei den Wählern wieder auf⸗ friſcheſt. Iſt das geſchehen, dann reiſe ich, und komme erſt zu den Wahlen zurück, und um mich zu verheirathen.
Adieu, mein lieber Dumont; beklage Deinen unglücklichen Freund
Adolph von Noirville.
XK. Beſchluß.
Herr von Noirville hat ſich wieder verheirathet, und zwar mit einem ſehr reichen Mädchen.
Er iſt Deputirter, ſitzt im Centrum, iſt glücklich, und wird täglich runder.
Er lacht zuweilen über den Aberglauben und die Vorur⸗ theile ſeiner armen Verſtorbenen, wenn er von ihr mit ſeiner zweiten Frau ſpricht, welche, wie er ſagt, wenigſtens eine mun⸗ tere, luſtige Perſon iſt, die gewiß nicht an Melancholie ſterben wird.
Ende des erſten Bandes.


