Teil eines Werkes 
263. Theil, Die Prophezeihung : 6. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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veau eingelaſſen, um dieſe im Nothfall zu zwin⸗ gen; und in ſeiner eigenen Gegenwart begannen dann die Nachſuchungen. Das Fläſchchen mit Gift wurde an der von dem Herrn Herzoge be⸗ zeichneten Stelle gefunden, und als man Marie Fauveau, welche ſich ſehr überraſcht ſtellte, fragte, wie dieſes Flacon in ihren Beſitz gekommen wäre, behauptete ſie, nichts davon zu wiſſen, und als man ſie fragte, wer es dahin gelegt haben ſollte, wo nicht ſie ſelbſt, antwortete ſie, daß ſie ver⸗ ſichern könnte, es nicht hingelegt zu haben. Das Flacon und die Theekanne wurde hierauf ſogleich verſiegelt, und dann die Nachſuchungen fortge⸗ ſetzt, wobei man fand:

1) Ein Kinderporträt, welches Marie Fau⸗ veau als das ihrer Tochter bezeichnete.

2) Ein Medaillon, welches ſchwarze und blonde Haare enthielt, welche nach der Ausſage der Marie Fauveau von ihrem Manne und ihrer

Tochter waren.

3) Mehrere Briefe, welche in keinem Zuſam⸗ menhange mit der Unterſuchung zu ſtehen ſchienen.

4) Ein Billet von der größten Wichtigkeit, da es eine flagrante Mitſchuld an dem Verbre⸗ chen darzuthun ſcheint, deſſen Marie Fauveau angeklagt iſt. Dieſes Billet, welches ihr durch die Poſt zukam, wie der Stempel beweiſt, lautet: