Teil eines Werkes 
262. Theil, Die Prophezeihung : 5. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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127 hat, beſonders nicht bei einem ſo närriſchen Kauz, wie Beaupertuis. Doch, was willſt Du; der Eindruck war ſtärker als ich.

Welche ſonderbare Neuigkeiten theilſt Du mir da mit, mein Lieber. Doch nein, nein, ich kann mich nicht darin fügen, zu glauben, daß dieſe ſchöne und reizende Herzogin für die Leute von Welt ihren Stolz und ihren Hohn bewahrt, während ſie ſich in den Kneipen verſorgt. Noch einmal, Juviſy, das iſt ein Roman, oder viel⸗ mehr eine Hallucination dieſes Trunkenboldes von Moraincourt!

Aufrichtig, ich bin geneigt, dies zu glau⸗ ben, wie Du; doch auf der andern Seite ſind dieſe Abenteuer einer vornehmen Dame, die ver⸗ kleidet umherzieht, nicht ohne frühere Beiſpiele.

Du ſcherzeſt!

Keineswegs. Haben wir nicht durch un⸗ ſere Großeltern von den Abenteuern der Prinzeß Egmont gehört, die in den Augen eines ſchönen Gardiſten und eines Handlungscommis, ihrer Liebhaber, für eine Griſette galt? Hat nicht Du⸗ pré, der berühmte Tänzer des vorigen Jahr⸗ hunderts, haben nicht Molé und Baron, die ausgezeichneten Schauſpieler derſelben Zeit, die Gunſt vieler großen Damen genoſſen, und ſogar ſehr großer?

Einverſtanden; doch dieſe großen Damen