Teil eines Werkes 
262. Theil, Die Prophezeihung : 5. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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muß, ſo gehörte ich auch ein wenig zu dieſen Verzweifelnden. Ich war daher auch nicht bös, mich in Neapel von dieſem Anfang einer wahn⸗ ſinnigen Leidenſchaft zu zerſtreuen.

— Ei, mein Lieber, während Deiner Reiſe hat ſich in dem Hotel Morſenne Neues zuge⸗ tragen.

— Wie das?

— Zuerſt iſt der Prinz von Morſenne ſo ge⸗

fährlich krank geweſen, daß er beinahe geſtorben wäre. Später verlangte er die Geſandtſchaft in Spanien, und dort iſt er, glaube ich, noch.

— Und die Herzogin?

— Ach, die Herzogin— die Hetzogin—

— Nun?

— Du biſt in die Frau von Beaupertuis ver⸗ liebt geweſen, biſt es vielleicht noch, und ich ſollte Dir daher wohl nicht ſagen—

„— Was denn?— Daß ſie einen Lieb⸗ haber hat?

— Wenn es weiter nichts wäre!

— Sie hat alſo mehrere?

— Wollte der Himmel!

— Juviſy, ſprich ernſthaft.

— Ungefähr um dieſelbe Zeit, wo der Prinz, ihr Vater, ſo krank war, ſchien auch Frau von Beaupertuis ſehr leidend zu ſein; doch ſie iſt aus dieſer Criſis reizender, anbetungswürdiger als je