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kannte! Von dieſem Augenblicke an war ich weit entfernt, Ihnen meine Pläne und die Anatole's zu vertrauen, ſondern hielt mich zu einer eiſigen Zurückhaltung gegen Sie berechtigt, ſo wie dazu, endlich den frühern herzlichen Verkehr ganz ab⸗ zubrechen.
Nachdem Herr Bonaquet mich angehört hatte, ohne mich zu unterbrechen, ſagte er mit einer ſo wahren, ſo ſchmerzhaften Rührung, daß ſie Dich eben ſo überzeugt haben würde, wie ſie mich überzeugte: 5.
„Man hat mich bei Anatole auf eine nichts⸗ würdige Weiſe verleumdet. Nie habe ich, weder mittelbar noch unmittelbar ihm zu ſchaden ver⸗ ſucht. Stellen Sie mich dem Verleumder gegen⸗ über, der Anatole dieſe unwürdigen Lügen hinter⸗ bracht hat, und Sie werden ſehen, ob er ſie vor mir zu behaupten wagt. Doch das iſt wahr; ich hatte anfangs daran gedacht, Anatole Ihrer ar⸗ men Mutter vorzuſtellen, denn ich hielt ihn Ihrer würdig; doch ich ſtellte dabei die Bedingung, daß er auf ein Leben und eine Laufbahn verzichte, welche mir für ſeine Zukunft große Uebelſtände
zu haben ſchienen; er verweigerte meine Bitte.
Dieſe Weigerung, ſo wie andere Gründe, deren Mittheilung nutzlos wäre, haben mich ſehr ernſt⸗
haft fürchten laſſen, daß Anatole Ihnen nicht die
zu Ihrem Glücke erforderlichen Bürgſchaften bie⸗


