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ihm zuerſt Hoffnung auf die Hand des Fräulein Duval gemacht hätten, daß Sie aber dann die Anſprüche meines Nebenbuhlers in Ihrer Sorg⸗ falt um die Zukunft des Fräulein Duval den mei⸗ nigen opferten. Beruhigen Sie ſich daher, Herr Doctor; die Stimme eines Nebenbuhlers, der jede Hoffnung abſchwört, kann nicht verdächtig ſein; ſie mache, daß die Vorurtheile fallen, die Sie vielleicht noch gegen Herrn Ducormier he⸗ gen.“— Ich kann Ihnen nicht ſagen, fuhr Herr Bonaquet nach dieſer Erzählung fort, mit wel— chem Tone der Ueberzeugung und ritterlicher Red⸗ lichkeit Herr von Saint-Geran dieſe letztern Worte ausſprach; ſie ſind für mich ſo entſcheidend ge⸗ weſen, daß ſie mich von der Wahrheit der Liebe überzeugten, die Sie Anatole einflößten, und ich bedurfte ſehr der Beruhigung, da ich die Abreiſe Anatole's erfahren hatte, und beſonders—“ Der Doctor ſprach nicht aus, und fuhr fort, indem er einen Seufzer, der mich in Erſtaunen ſetzte, unterdrückte: „Ach, die menſchliche Seele iſt ein unerklär⸗ liches Räthſel! Doch— ſprechen wir nur von Ihnen, die Gewißheit Ihres Glückes allein kann mir den Muth geben, für einen Augenblick an⸗ dere, ſehr grauſame Leiden zu vergeſſen.“— Was wollen Sie ſagen? fragte ich Herrn Bonaquet, beinahe beſorgt durch den Ausdruck ſchmerzlicher


