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hervorzugehn ſcheint, wird mir furchtbar wer⸗
Madame Duval und ihre Tochter waren nach dem Vorleſen des Billets in einer ſtummen Um⸗ armung verhartt.
Ducormier gewann Zeit, ſich von ſeiner vor⸗ übergehenden Ueberraſchung zu erholen; dieſe un⸗ bezwingliche Natur ließ ſich nicht lange nieder⸗ beugen; daher drückten ſeine Züge, welche er mit ſolcher Meiſterſchaft zu ordnen wußte, ein ganz der augenblicklichen Situation angemeſſenes Ge⸗ miſch von Freude und Ueberraſchung aus, als Madame Duval ihre Thränen trocknend und ihm
herzlich die Hand reichend ſagte:
— Ach! mein Herx, meine Tochter hat Recht Sie ſind unſer guter Engel... Gott ſelbſt hat Sie zu uns geſandt. Die Hoffnung, welche Sie uns brachten, bereitete mich vor, vieſe Nach⸗ richt ohne Erſchütterung zu empfangen, welche mich dem Glück und Leben wiedergiebt; ja, denn ich kann Ihnen meine Empfindung nicht beſchrei⸗ ben es iſt mir, als ob die Gewißheit, meinen Mann bald wieder an meiner und meiner Tochter Seite zu ſehn, mein Daſein erneuerte, als ob ein fri⸗ ſches Blut in meinen Adern rollte. Kurz, ich fühle mich neugeboren... während ich zuvor ich kann Dir dies jetzt wohl geſtehn, mein liebes, theueres Kind, fügte Madame Duval hin⸗


