Teil eines Werkes 
261. Theil, Die Prophezeihung : 4. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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Eben haſt Du erfahren, welchen Kummer Euch ſchon der erſte Verſuch der Verführung trotz der herrlichen Reinheit Deiner Frau und der verächt⸗ lichen Zurückweiſung, mit weicher dieſelbe dieſen Anträgen begegnete, verurſachte. Dabei bleibt es aber nicht: der Fürſt iſt wie ein mächtiger, reicher und üppiger Herr, das heißt raſend ver⸗ liebt. Und unglückſeligerweiſe, meine Freunde, begnügt ſich ein mächtiger Herr wie er nicht mit Liebespein und Schmachten; geringen Leuten wie uns gegenüber glaubt er ſich zu Allem berech⸗ tigt, ſcheut keine Schändlichkeit und wagt das Aeuße rſte, ſo daß noch die gelindeſte Folge ſei⸗ ner wüthenden Nachſtellungen iſt, daß er früher oder ſpäter den Ruf der rechtſchaffenſten Frau dadurch zu Grunde richtet. Ach! mein Gott, ja, die Elenden, welche Rollen übernehmen wie die mir übertragene, greifen zu allen, ſelbſt zu den ſchändlichſten Mitteln. So werden ſie ſich be⸗ mühen mit ſcheußlichen Verläumdungen den Ruf einer Frau in ihrem Viertel zu untergraben, ent⸗ weder in der Hoffnung, ſich um ſo leichter ihrer zu bemächtigen oder aus Rache wegen ihres Widerſtandes, indem ſie dieſelbe ſo im Voraus entehren.— Genug, genug, Anatole, entgeg⸗ nete Fauveau, indem er mit beiden Händen ſein Geſicht bedeckte. Es wird mir wirre im Kopf „ mich ſchwindelt.. Dann rief er mit er⸗