nur zu einem Gedanken Glück wünſchen können, welcher bei paſſenderer Gelegenheit vollkommen würdig geweſen wäre.
Herr von Morſenne, welcher die Grobheit, mit der er den Neuvermählten begegnet war, ſo viel als möglich wieder gut zu machen wünſchte, ſagte zu Heloiſen, als er dieſelbe im Begriff ſah den Saal zu verlaſſen, mit gezwungenem, förm⸗ lichem Weſen:
— Erlauben Sie mir, liebe Couſine, daß ich Ihnen den Arm biete?— Ich werde mit Ihrer Erlaubniß den von Herrn von Saint⸗Geran neh⸗ men, antwortete die junge Frau dem Fürſten, um ihm durch dieſe Abweiſung anzudeuten, wie eine ſchale Höflichkeit nicht genüge, eine beleidigende Behandlung wieder gut zu machen.
Im Begriff ſich zu entfernen ſah ſich Madame Bonaquet nach ihrem Mann um und erblickte ihn blaß, regungslos und mit ſchmerzerfüllten Zügen daſtehn.
— Lieber Freund, ſagte ſie ihm halblaut, während ſie Herrn von Saint⸗Geran den Arm reichte, kommen Sie!
Jerome, welchen die Stimme ſeiner Frau wieder zu ſich brachte, fuhr zuſammen und folgte derſelben gedankenlos durch die lange Gallerie in den vorderen Saal.
— Mein Gott! mein Freund, was fehlt Ih⸗


