Teil eines Werkes 
260. Theil, Die Prophezeihung : 3. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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die anweſende Verſammlung iſt mir des Zeuge, ſehe ich Ihr Schweigen als einen feierlichen Wi⸗ derruf einer Beleidigung an, deren Ungerechtigkeit Sie anerkennen, und die Sie mir demüthig und ſchweigend abbitten. Dieſe Abbitte ſoll mir ge⸗ nügen, und meine Frau und ich werden uns be⸗ friedigt entfernen. Abbitte, mein Herr! rief der Fürſt entrüſtet aus; Abbitte, ich! Niemals!!! Dann, mein Herr, führen Sie eine Beſchul⸗ digung gegen mich an, eine einzige... Nun... ich warte..

Der Fürſt ſchwieg verlegen und ſchlug vor Je⸗ rome's Blick die Augen nieder.

Nach einigen Augenblicken tiefer Stille be⸗ gann der Arzt von Neuem:

Nun wohl, mein Herr! noch nichts! Dieſe ſchimpfliche, ehrloſe That, wegen welcher Ihre Familie über die Verbindung mit mir errö⸗ then muß? Dieſe That, welche unmöglich zu fin⸗ den iſt, nicht wahr? Ich begreife das. Ich habe denn auch, mein lieber Herr, fügte Bonaquet mit verächtlichem Lächeln hinzu, Mitleiden mit Ihrer Verlegenheit; um zu Ende zu kommen, will ich die Frage vereinfachen. Beſteht die Ungeheuer⸗ lichkeit meiner Verheirathung in Ihren Augen einzig und allein darin, daß meine Frau Mar⸗ guifin war. und ich Arzt? Nun! mein

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