Teil eines Werkes 
260. Theil, Die Prophezeihung : 3. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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Augenblick peinlicher; der erſte Gedanke, welchen

ihm die im Grunde ſeines Herzens noch lebende wahrhafte Zuneigung zu ſeinem Jugendfreund eingab, war, ſich in die vorderen Reihen der Zuſchauer zu drängen, um Bonaquet inmitten dieſer hochmüthigen, kalten, feindlichen Menge wenigſtens ein befreundetes Geſicht zu zeigen und im Nothfall ein Vertheidiger zu werden. Selbſtiſche und feige Furcht hielt ihn aber zurück. Seine Bekanntſchaft mit Bonaquet hier eingeſtehn, hieß ſich dem Spott und der Verachtung ausſetzen, welche ſicherlich über den unglücklichen Doctor einbrechen würden; ihn im Nothfall warm und muthig in Schutz nehmen, hieß Gefahr laufen, aus dem Hoͤtel Morſenne verwieſen zu werden, und aus mehr als einer Urſache wünſchte Ana⸗ tole ſeine Stellung bei dem Fürſten zu behaupten. Im Bewußtſein ſeiner niedrigen Denkart ſuchte er ſich alſo ſo viel als möglich unſichtbar zu ma⸗ chen, indem er ſogar verſchämt den Kopf nieder⸗ beugte, aus Beſorgniß, ſeiner Größe wegen von Bonaquet entdeckt zu werden; er verließ aber den Saal nicht, weil ihn Neugierde und unwillkür⸗ liche Theilnahme für ſeinen Freund in dieſer ernſten Lage zurückhielt.

Der Fürſt, ſeine Frau, Frau von Roberſae

und Herr von Saint⸗Merry hatten während der Zeit, welche Herr und Madame Bonaquet

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