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ſetzens, indem Sie die Ereigniſſe des geſtrigen Opernballs mit meinen eben geäußerten Befürch⸗
tungen wegen der ſchrecklichen Sinnesart Ana⸗
tole's zuſammenſtellten, Sie dunkel eine Verbin⸗ dung dieſer mit der abſcheulichen und unſinnigen Prophezeihung geſucht haben, welche Ihnen ge⸗ wacht wurde. Mein Gott! ich wiederhole es, fuͤr ſolche augenblickliche Verirrungen des Geiſtes laſſen ſich keine Gründe anführen, ſie drängen ſich unwillkürlich auf... Nachdem Sie aber, mein armes Kind, der menſchlichen Schwäche Ihren Tribut gezollt haben, werden Sie nicht in Abrede ſtellen, Sie haben es ja ſelbſt ſchon ge⸗ ſagt, daß die einfachſte Ueberlegung Sie beru⸗ higen muß. Prüfen wir doch die Umſtände nur ohne Scheu(und ich wiederhole Ihre eigenen Worte), ſo ſchlecht, ſo abſcheulich, ſo nichtswür⸗ dig man Anatole immer vorausſetzen könnte, wie und auf welche Weiſe ſollte er doch Ihr Henker werden und Sie auf das Schaffot bringen? Den⸗ ken Sie doch nur an die Bürgſchaften, welche Ihnen die Gegenwart und die Vergangenheit ge⸗ währt? Geltebte Tochter Ihrer alten Eltern, von unſerem guten Joſeph angebetet, über alles glückliche Mutter, zufrieden mit Ihrer beſcheide⸗ nen Lage, i welcher Sie Ihr Auskommen und Glück finden, haben Sie da nicht reiche und volle Gewähr für die Zukunft? Denn es läßt ſich doch


