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nete der Arzt; wenn Du ſo ſprichſt, vermehrſt Du die Beſorgniſſe Deiner Frau, ſtatt dieſelben zu beſchwichtigen.— Und Sie, mein liebes Kind, ſagte Helviſe, indem Sie die Hand der jungen Frau mit Wärme drückte, wie können Sie bei Ihrem vortrefflichen, verſtändigen Sinn ſich ſolchen thörichten Befürchtungen hingeben? Und laſſen Sie doch hören, fügte Heloiſe lächelnd hinzu, um Marie wieder aufzuheitern, was kann Ihnen denn dieſe Zauberin, die mir ziemlich ver⸗ rückt vorkommt, ſo Entſetzliches prophezeiht ha⸗ ben?— Sie hat mir prophezeiht, daß ich auf dem Schaffot ſterben würde.— Ach! das iſt entſetzlich! rief Heloiſe aus, ohne die erſte Be⸗ wegung bewältigen zu können; dann fügte Sie hinzu: Das Unvernünftige einer ſolchen Prophe⸗ zeihung ſelbſt indeß muß Sie doch, ich mag nicht einmal ſagen, beruhigen, ſondern zu einem mit⸗ leidigen Lächeln veranlaſſen.— Und ich kann Ihnen verſichern, daß dieſe Wahrſagerin eine vollkom⸗ mene Wahnſinnige iſt, ſagte der Arzt; Sie hat nicht einmal Bewußtſein von ihren ſogenannten Pro⸗ phezeihungen. Es ſind nichts als die Verirrun⸗ gen eines kranken Gehirns. Kurz ich.— Sehn Sie, Herr Bonaquet, entgegnete Marie den Doctor unterbrechend, ohne gerade ein ſtar⸗ ker Geiſt zu ſein, machte ich mich bis jetzt über dieſe Prophezeihungen ſtets luſtig; doch werden


