kommt, woran ich nicht zweifle, ſo iſt Anatole gerettet.— Ach, mein Freund, ſagte Helviſe ihren Mann unterbrechend, wie geht es denn Madame Duval?— Heute Abend etwas beſſer, doch macht ſie mir immer noch Sorgen. Wes⸗ halb uns dieſe Verheirathung, liebe Heloiſe, in doppelter Hinſicht wünſchenswerth ſein muß. Wir ſichern dadurch zugleich Anatole's und dieſes Engels Zukunft. Ich meine denn auch, wenn ſich Madame Duval's Zuſtand nur einigermaßen gebeſſert hat, derſelben morgen den Vorſchlag in Betreff unſeres Freundes zu machen.— Halten Sie es nicht für beſſer, noch etwas zu warten? — Warum?— Ich cheile ohne Zweifel Ihre Hoffnungen in Betreff Herrn Ducormier's, ich werde alle Ihre Bemühungen theilen, dieſelben zur Erfüllung zu bringen: indeß, lieber Freund, kennen Sie beſſer als jeder Andere die ſonder⸗ baren Wandlungen des menſchlichen Gemüths. Sollte die Vorſicht es nicht gebieten, zuerſt einige ſichere Proben von Herrn Ducormier's Bekehrung abzuwarten, bevor man ſo zu ſagen Fräulein Duval's Geſchick entſcheidet?— Vielleicht wohl, antwortete der Arzt nachdenklich, und doch ſagt mir Alles, daß Anatole's Entſchluß aufrichtig iſt. Wenn Sie ſeine Rührung, ſeine Thränen geſehn hätten! Und dann habe ich ja auch ſein 3er,
und wie ſehr er ſich immer verirrt haben mag, iſt


