Teil eines Werkes 
260. Theil, Die Prophezeihung : 3. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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Während Jerome Bonaquet in Paris Me⸗ diein ſtudirte, erhielt er faſt gleichzeitig die Nach⸗ richt von dem Erkranken und von dem Tode ſei⸗ nes Vaters, eines armen Weinbauers der Ge⸗ gend von Blois. Jerome bat einen ſeiner Freunde, welcher ſpäter ein berühmter Bildhauer wurde, ihn zu begleiten, damit er ſich wenigſtens die Züge ſeines Vaters in größter Aehnlichkeit er⸗ hielte; dieſer Vorſatz wurde nach dem Tode des Greiſes gewiſſenhaft ausgeführt, und ſein Ende war ſo heiter geweſen, daß er auf dem Bilde nur ſanft zu ſchlummern ſchien. Ein ſchwarzer Faden befeſtigte eine weiße Locke auf die Zeichnung und unter derſelben las man den Sterbetag: 20. Octo⸗ ber 1833.

Außer dieſen Gemälden, welche dem Saal ein eigenthümliches Anſehn gaben, war derſelbe mit der äußerſten Einfachheit ausgeſtattet. Hier und da ſchmückten ihn einige Vaſen von chine⸗ ſiſchem Potzellan, in welchen liebliche, friſche

Kamelien prangten, denn wie ihr Mann war

Madame Bonaquet eine große Blumenfreundin; endlich machte ein gutes Feuer im Kamin, ein dicker Teppich, dichte Gardinen und das Licht zweier Lampen mit blindgeſchliffenen Glaskup⸗ peln das Zimmer trotz ſeiner Einfachheit ſo

wöhnlich, daß man kaum die Ermarquiſin von Blainville wegen des Verluſtes ihres prachtvollen