Teil eines Werkes 
260. Theil, Die Prophezeihung : 3. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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gemeldet und bei dem Fürſten eingeführt wurde. Dieſer ſaß im Hausrock vor dem Kamin und hielt gedankenlos den Moniteur in der Hand, ohne darin zu leſen. Sein blaſſes, angegriffenes Geſicht und ſeine trüben Augen zeugten von einer ſchlafloſen Nacht; er ſah matt und mürriſch aus. Obwohl er die Anmeldung des Kammerdieners: Herr Anatole Ducormier, gehort hatte, ſchien er doch die Gegenwart des jungen Mannes nicht zu bemerken, welchem er bisher den Rücken zukehrte, da er es nicht der Mühe werth hielt, ſich wegen des gelöhnten Secretärs ſeines Freun⸗ des, des engliſchen Geſandten, zu beläſtigen. Endlich indeß entriß ſich Herr Morſenne nicht ohne einen Seufzer ſeinen heimlichen Liebesgedan⸗ ken, denn er dachte an Maria Fauveau, warf die Zeitung auf ſeinen Arbeitstiſch und wandte ſich langſam in ſeinem Lehnſeſſel um, um die Audienz zu beginnen. Ducormier, welcher ſeit einigen Minuten daſtand und bitter das Gering⸗ ſchätzige dieſes Empfanges fühlte, hatte ſchwei⸗ gend darauf gewartet, daß der Fürſt ihn zu be⸗ merken ſich herbeilaſſen würde. Wie erſtaunte Anatole aber, als ſich Herr von Morſenne, nachdem er ihn forſchend angeſehn hatte, ohne ein Wort zu ſagen, in ſeinen Lehnſtuhl zurückwarf.

Welch ein ſonderbarer Zufall! ſagte ſich der Fürſt von Morſenne; das iſt derſelbe junge