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Sie einmal, Herr Jerome, was für ein Ariſto⸗ krat Sie ſind!— So höre mich nur an! Dieſer junge Mann iſt von vortrefflicher Gemüthsart: er hat, Dank der Uneigennützigkeit meiner Frau, ſeinen Onkel mit beerbt. Seit lange fühlte er eine innige Verehrung für dieſelbe, welche die Dankbarkeit noch erhöht hat. Als meine Frau denn auch mit ihm von Fräulein Duval ſprach, indem ſie ihm deren Vorzüge und Schönheit pries, erklärte er mit Freuden eine Verbindung mit derſelben eingehen zu wollen, wenn ſie ihm bei näherer Bekanntſchaft gefiele, um ſo mehr, da er dadurch meiner Frau einen Beweis ſeiner Hochachtung zu geben hoffte.— Ich räume ein, ein ſolches Benehmen iſt voll Zartgefühl.— Dieſer Tage wollte ich Madame Duval den Vor⸗ ſchlag dieſer unverhofften Verbindung machen, ihr ſchwerer Rückfall von geſtern Nacht iſt nun da⸗ zwiſchen gekommen. Glücklicherweiſe iſt noch nichts abgeſchloſſen; je mehr ich mir die Sachen überlege, um ſo mehr befurchte ich, daß ſich dieſer junge Mann weniger durch Neigung als viel⸗ leicht durch den Wunſch beſtimmen laſſen möchte, meiner Frau ſeine Dankbarkeit zu beweiſen; tau⸗ ſendmal lieber ſähe ich Dich alſo Fräulein Duval heirathen... Denke Dir, welche Luſt, wenn unſere beiden Haushaltungen gemeinſam wären! Nun! was ſagſt Du dazu?— Wahrlich, mein


