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Stimme, Du verſprichſt mir, Du ſchwörſt es
mir auf dein Wort als ehrlicher Mann zu, daß
Du Deinem würdigen Entſchluß treu bleiben und bei und mit uns leben willſt? Du ſchwörſt es? — Mein Freund, erwiderte Anatole ſeinerſeits
mit feierlicher Stimme, ich will auf immer Deine
Achtung und Freundſchaft verlieren, ich will als der elendeſte undankbarſte Menſch angeſehn wer⸗ den, wenn ich dem Verſprechen, welches ich Dir
hier frei und mit inniger Dankbarkeit gebe, je
untreu werde, denn mir iſt, als ob mich Deine liebevolle, ernſte Stimme aus einem ſchweren Traume erweckte. Dank Dir alſo, mein Freund, mein Bruder! fuhr Anatole fort, indem er ſich Jerome in die Arme warf, Du haſt mich von Ge⸗ fahren errettet, welche Du für mich fürchteteſt, und von ſolchen, die Du gar nicht einmal ahn⸗ teſt.— Jetzt, wo ich nicht mehr an Dir zweifle, entgegnete Jerome mit naſſen Augen, nachdem er die Umarmung ſeines Freundes erwidert hatte, höre einen Vorſchlag an, der mir eben einfällt. — Erkläre Dich. Nach meinem Sinn.. müßte eine Deiner würdige Frau zugleich der Lohn und die Vollendung deiner Bekehrung werden.. kurz, ich möchte Dich ſo bald als möglich verhei⸗
rachen.— Jerome... Da biſt wohl närriſch?
— Ich bin ſehr vernünftig.. denn ich würde zwei Menſchen glücklich machen. Du haſt Fräu⸗


