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gewiß eine würdige, anerkennenswerthe Hand⸗ lung.— Aber noch einmal, Jerome! Du ſprichſt von dieſer Beleidigung, als ob ſie Ma⸗. dame wie Dir ganz fremd wäre.— In der That, mein Herr, entgegnete Heloiſe lächelnd, iſt uns dieſe Angelegenheit auch fremd, im Grunde find wir gar nicht damit gemeint.— Da die Sache übrigens ſo weit gekommen iſt, liebe Helviſe, meine ich doch, daß wir den Leuten in dieſen Ta⸗ gen einen Beſuch machen müſſen, ſprach Jerome Bonaquet mit ſeiner unerſchütterlichen Seelen⸗ ruhe. Wohl verſtanden, ſoll dies unſer einziger Beſuch ſein; er wird jetzt aber unerläßlich, was meinen Sie dazu, Heloiſe?— Ich wollte Ihnen eben dieſen Vorſchlag machen, entgegnete Ma⸗ dame Bonaquet mit ſanfter, feſter Stimme. Wir wollen zu dieſem Hochzeitsbeſuch den erſten großen Geſellſchaftstag im Hötel Morſenne wä len, da Hert von Morſenne das Haupt meller Familie iſt.— Wie, Madame! rief Anatole im höchſten Grade des Staunens, Sie hätten den Muth, Sich ſo vielen Unverſchämtheiten und De⸗ müthigungen auszuſetzen?
Madame Bonaquet konhte nicht umhin, ihren Mann bedeutungsvoll anzuſehn, als wenn ſie von demſelben das Benehmen ſeines Freundes erklärt haben wollte, von welchem ſie bisher eine ſo gute Meinung gehabt hatte; dann, ſich an


