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ledig; indeß ſah man in den Kaſten eine Menge jener Blumen, welche der Kälte trotzen, wie Cac⸗ tus, Schneeglöckchen, Winterheliotrop und an⸗ dere.
Man erinnert ſich, daß Doctor Bonaquet auf dem Opernball bei dem unerwarteten und erfreu⸗ lichen Zuſammentreffen mit Anatole Ducormier denſelben gebeten hatte, ihn anderen Morgens zu beſuchen.
Der fleißige und gelehrte Doctor war ſeiner Gewohnheit gemäß vor Tagesanbruch aufgeſtan⸗ den; das erſte blaſſe Licht des Februarmorgens fand ihn an ſeinem Schreibtiſch ſitzend, wo er beim Schein ſeiner Lampe ſchrieb, las und ſeine Be⸗ merkungen eintrug; ein Gußeiſenofen erwärmte das große Zimmer, welches mit äußerſter Einfachheit meublirt war und deſſen Wände hinter langen dicht beſetzten Büchergeſtellen faſt gänzlich ver⸗ ſchwanden.
Doctor Bonaquet, ein Dreißiger, war häßlich, doch war ſeine Häßlichkeit von jener geiſtreichen und kraftvollen Art, von welcher die Büſten man⸗ cher Philoſophen des Alterkhums ſo auffallend
Beiſpiele geben. Sein breites ſchönes, etwas
kahles Vorderhaupt trat weit über die tiefliegenden Augen hervor; ſeine vorſpringende, ſcharfkantige
Naſe, ſein knöchernes, etwas vorſtehendes ſcharf
und eckig gebildetes Kinn verliehen ſeinen Zügen


