wollen.— Oh! Dank, mein Herr, Dank! ſagte das junge Mädchen mit Erkenntlichkeit. Ich nehme Ihr Anerbieten an, denn ich habe meine Mutter in einem ſehr beſorgnißerregenden Zuſtand bei dem Dienſtmädchen zurückgelaſſen. Ich wollte unſeren Retter aber lieber ſelbſt holen, um ihn gewiß mitzubringen; ſeien Sie alſo ſo gütig, ihm zu ſagen, eilig zu Madame Duval zu kom⸗ men.— Zu Madame Duval! ſagte Anatole er⸗ ſtaunt, im Marais!— Ja, mein Herr, antwor⸗ tete das junge Mädchen nicht weniger überraſcht, woher wiſſen Sie denn...— Heute Morgen, mein Fräulein, habe ich bei Ihrer Frau Mutter ein Packet Bücher abgegeben, welches mir in Eng⸗ land von Fräulein Emma Levaſſeur zur Be⸗ ſorgung überliefert wurde.— In der That, mein Herr, haben wir dieſe Bücher und Ihre Karte erhalten. Ich danke dem Zufall, welcher mich Ihnen hier begegnen läßt; ich kann nun mit der Gewißheit zu meiner Mutter zurückkehren, daß wir unſeren Retter, Doctor Bonaquet, bald ſehen werden. Bitten Sie ihn in meinem Namen, mein Herr, ohne Verzug zu kommen, denn meine arme Mutter wurde von einem ſo plötzlichen Krank⸗ heitsanfall ergriffen, daß ſie mir die größten Be⸗ fürchtungen giebt.
In dem Augenblick, in welchem Clementine Duval gegen Anatole auf dieſe Weiſe ihre Er⸗


