oder nicht?— Nun, mein Herr, wer ſonſt als ich?— Ach! in der That? antwortete der Un⸗ bekannte mit einem Anſchein von Staunen und ziemlich unehrerbietiger Verwunderung, welche Frau von Beaupertuis pikirte, denn ſie antwor⸗ tete:— Sie ſcheinen mir nicht zuzutrauen, einen Narren von einem geiſtreichen Mann zu unter⸗ ſcheiden?— Erlauben Sie, Madame Sie kehren unſere Rollen um. Jetzt fragen Sie mich, ob ich Sie für geiſtreich halte... oder nicht. — Weil wir in der That die Rollen getauſcht haben, erwiderte Frau von Beaupertuis lächelnd. Sie haben die meinige übernommen viel⸗ leicht paßt dieſelbe beſſer für Sie als für mich. — Wie auch Ihr Urtheil ausfallen mag, Ma⸗ dame, habe ich Anſpruch auf Ihre Nachſicht; denn, finden Sie mich albern, ſo ſind die ſchö⸗ nen glänzenden Augen, welche mir aus Ihrer Maske entgegenblitzen, daran Schuld, weil ſie meine Ideen verwirren. Sollten Sie dagegen zufällig etwas Geiſt bei mir entdecken, ſo hab ich denſelben von Ihnen entlehnt. Nach und nach füllte ſich der Gang mit dich⸗ teren Menſchenmaſſen und Frau von Beauper⸗ tuis und ihr Begleiter wurden wiederholt von den Umhergehenden geſtört und geſtoßen.
— Wenn ich das Glück hätte, daß Sie mir noch einige Augenblicke opfern wollten, Madame,
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