Teil eines Werkes 
259. Theil, Die Prophezeihung : 2. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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innerlichem Ergrimmen, da Herr Loiſeau ſo weiſe und vorſichtig iſt, werde ich mich eines erfinderi⸗ ſcheren und eifrigeren Vermittlers bedienen. Ach, gnädiger Herr! rief der Diener beſtürzt die Hänbezuſammenſchlagend aus, ach⸗ gnädiger Herr! Es iſt ganz natürlich, die Leute werden mit der Zeit ſtumpf. Ach, gnädiger Herr! Reden wir nicht mehr davon; ich werde mein Vertrauen auf einen Würdigeren übertragen. Mir dieſen Schimpfanzuthun, gnädiger Herr, mir, der ich in Ihren Dienſten alt und grau geworden bin! Ge⸗ nug! genug! Mein graues Haar mit Schmach bedecken zu wollen, indem Sie einen Andern beauf⸗ tragen... Oh! nein, nein, gnädiger Herr, Sie können nicht ſo hart ſein, das wäre der Todesſtoß für Ihren armen Loiſeau. Ja, ſchloß der ehren⸗ werthe Mann imkläglichſten Tone, ich überlebte es nicht, gnädiger Herr! Ei was! Du biſt wohl närriſch; übrigens fällt mir ein, daß ich Dir noch andere ernſte Vorwürfe zu machen habe: Du biſt in dieſer Angelegenheit unvorſichtig und ſchwatz⸗ haft geweſen. Ich, gnädiger Herr, der ich ſtumm bin wie das Grab? Woher wüßte denn Frau von Roberſac, daß ich auf heute Abend eine Opernloge gemiethet habe? Die Frau Baronin weiß, daß der gnädige Herr. Allerdings weiß ſie es; Du wirſt mit ihren Leu⸗ ten geplaudert haben. Zuerſt wiſſen der gnä