Damis, welcher einem Frontin ſeine Unbehol⸗ fenheit bei irgend einer Lydaliſe vorwirft. — Aber, gnädiger Kerr, entgegnete Loiſeau abe — Aber aber'. antwortete der Fürſt im Tone zornigen Vorwurfs. Nichts als Wenn und Aber! Herr Loiſean wird träge, lau, unge⸗
nügend; ſein Witz iſt erſchöpft, oder er hält ſich
vieimehr nachgerade für einen zu großen Herrn, um ſich die Mühe zu geben wie ehemals.— Ja ehemals, antwortete der Diener halb ſchmeichelnd halb mürriſch, ehemals...— Nun?— Ehe⸗ mals erſparte mir der gnädige Herr dreiviertel der Arbeit... Sie brauchten ſich nur zu zeigen⸗ — Herr Loiſeau, ich laſſe mich über Ihre Nie⸗ derlagen nicht täuſchen. Wie! ſchon durch die erſte Zurückweiſung laſſen Sie Sich entmuthigen? Als ob nicht alle Frauen mit einer abſchlägigen Antwort anfingen! Als ob man nicht zehnmal den Sturm erneuern müßte! Aber wie, gnä⸗ diger Herr?— Wiek nun wahrlich, Herr Loiſeau macht ſich über mich luſtig! Giebt es nicht hun⸗ dert Vorwände, um in jenen Laden zurückzukeh⸗ ren, um das kleine Geſchöpf zu belagern und die Anerbietungen zu verdoppeln und zu verdreifachen, da ich zu jedem Opfer bereit bin?— Ihr Mann abet, gnädiger Herr?— Nun, ihr Mann?— Be⸗ denken Sie doch, gnädiger Herr, daß ich, um heute


