—
Ahnung. Doch iſt meine Befürchtung noch nicht ganz zur Gewißheit geworden.— Eine Befürch⸗ tung für mich?— Ja, für Sie.— Ei, meine liebe Dame, erwiederte Nr. 2, nachdem ſie nach kurzer Ueberlegung wieder volle Unbefangenheit erlangt hatte, lächelnd, ſicherlich haben Sie ſich getäuſcht; denn ich könnte Ihnen ſo klar, wie zweimal zwei vier ſind, beweiſen, daß ich ſtets glücklich geweſen bin und mein Leben lang glück⸗ lich bleiben werde. Mein Gott, ja, ſo iſt's und nicht anders, fügte ſie mit muthwilligem Blick hinzu. Daran zweifle ich nicht im Geringſten und wollte Sie nur fragen, ob..— Laſſen Sie uns die Sitzung fortſetzen, ſagte die Wahr⸗ ſagerin mit Anſtrengung, ſind Sie's zufrieden? — Ei jawohl! Denn ſehen Sie, ich bin nicht feige, und dann ſpiele ich auch, wie man züu ſa⸗ gen pflegt, mit gewonnenem Gelde. Was kann mir ſchlimmſten Falls begegnen? Antwor⸗ ten Sie ja auf meine Frage, ſo bin ich's zufrie⸗ den; antworten Sie nein, nun ſo iſt es mir
ſolche Kunden haben wie mich.
Madame Grosmauͤche ſeufzte und ſagte zur jungen Frau:
Nehmen Sie aus dieſer Schachtel ſieben ei⸗ ſerne, ſieben ſilberne und ſieben goldene Medail⸗ len— Siehe! ſiehe! ſagte Nr. 2, das ſind wie⸗
auch recht! Ich glaube, Sie werden wenige


