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den zu, mit dem der Wind klappte, weil ich fuͤrch⸗ tete, er könne Dich wecken.“
„Ich danke, mein Junge, aber dieſer Laden hat mich wahrhaftig nicht geweckt,“ ſagte Dago⸗ bert gutgelaunt,„ſondern ein wahrer Heißhunger, mit Dir zu ſchwatzen. Ach, mein armer Junge, ein Vater, der ſeinen Sohn ſeit achtzehn Jahren nicht geſehen hat, iſt in dieſer Art ein Vielfraß.“
„Willſt Du Licht, Vater?“
„Nein, das iſt Luxus; wir wollen im Finſtern plaudern, dann macht es einen neuen Effect, wenn ich Dich morgen fruͤh ſehe, und es wird mir ſein, als ſaͤhe ich Dich zum zweitenmale zum erſten⸗ male.“
Die Thuͤre des Dachſtuͤbchens Agricols wurde zugemacht und Hoͤckchen hoͤrte nichts mehr.
Die Arme warf ſich angekleidet auf ihr Bett und ſchloß die ganze Nacht die Augen nicht, ſon⸗ dern wartete aͤngſtlich, daß es hell werde, um uͤber wachen zu können.
Trotz ihrer lebhaften Beſorgniſſe fuͤr den an⸗
dern Tag uͤberließ ſie ſich bisweilen den Traͤumen
einer bittern Melancholie.. Sie verglich das Ge⸗ ſpraͤch, das ſie in der Stille der Nacht mit dem Manne gehabt hatte, den ſie insgeheim liebte, mit dem, was dieſes Geſpraͤch geweſen ſein wuͤrde, wenn ſie ſchoͤn und reizend geweſen, wenn ſie ge⸗ liebt worden wäre, wie ſie liebte— keuſch und aufopfernd. Bald aber dachte ſie daran, daß ſie


