Teil eines Werkes 
176. Theil, Der ewige Jude : 5. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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waͤhrend er ſeine Haͤnde auf die breiten Achſeln des jungen Schmied ſtuͤtzte, um deſſen maͤnnliches und offenes Geſicht, die ſchlanke und doch kräftige Figur beſſer bewundern zu koͤnnen, worauf er ihn von neuem an ſein Herz druͤckte und dabei aus⸗ rief:

„Wie ſchoͤn der Junge iſt, wie gut gewachſen, und wie gutmuͤthig er ausſieht!“

Hoͤckchen, die noch immer in der Ecke des Stuͤb⸗ chens ſtand, weidete ſich an dem Glucke Agricols; ſie furchtete aber, ihre Anweſenheit, die bis dahin nicht bemerkt worden, moͤchte ſtören. Sie wuͤnſchte, unbemerkt fortkommen zu koͤnnen, aber das war nicht moͤglich. Dagobert und Agricol verſperrten die Thuͤre faſt ganz; ſie blieb alſo und konnte die Augen von den beiden reizenden Geſichtchen Roſas und Biancas nicht anwenden. Sie hatte nie et⸗ was Schöneres geſehen und die außerordentliche Aehnlichkeit der jungen Maͤdchen mit einander ſteigerte ihre Ueberraſchung noch. Dann ſchien auch ihre beſcheidene Trauerkleidung anzudeuten, daß ſie arm wären, und Hoͤckchen fuͤhlte deshalb unwillkuͤhrlich noch mehr Theilnahme fuͤr ſie.

„Die lieben Kinder! Sie frieren; ihre Haͤndchen ſind ganz kalt und leider iſt das Feuer ausgegan⸗ gen,“ ſagte Franzisca.*.

Und ſie ſuchte die Haͤnde der Maͤdchen in den ihrigen zu erwaͤrmen, waͤhrend Dagobert mit ſeinem