ches Herz!“ rief der Soldat mit Bewunderung aus. „Und ſo jung! Ein Madchengeſicht!“
„Wie?“ fiel Bianca freudig einz„unſer Gabriel hat auch Dir beigeſtanden?“
„Gabriel!“ unterbrach Dagobert Bianca; dann wendete er ſich an den Miſſionair und fragte:„Sie heißen Gabriel?“
„Ja.“
„Gabriel!“ wiederholte der Soldat in immer hoher ſteigender Verwunderung.
„Und Sie ſind Prieſter?“ ſetzte er hinzu.
„Prieſter bei den auswärtigen Miſſionen.“
„Und— wer hat Sie erzogen?“ fragte der Soldat.
„Eine vortreffliche, edle Frau, die ich wie die beſte Mutter verehre, denn ſie erbarmte ſich mei⸗ ner, als ich ein verlaſſenes Kind war, und behan⸗ delte mich wie einen Sohn.“
Franzisca. Baudoin, nicht wahr?“ fragte der Soldat tiefbewegt.
„Ja,“ antwortete Gabriel nicht minder erſtaunt. „Aber woher wiſſen Sie..2“
„Die Frau eines Soldaten?“ fuhr Dagobert fort.
„Ja, eines braven Soldaten, der in bewun⸗ dernswuͤrdiger Aufopferung ſein Leben in der Ver⸗ bannung verbringt, fern von ſeiner Frau, fern von ſeinem Sohne, meinem Bruder, denn ich bin ſtolz. ihn ſo zu nennen.“*


