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Der Neger und Faringhea waren von Staunen ergriffen.
Der Hindu hatte uͤber den geheimnißvollen (bisher noch nicht erklaͤrten) Gang jener entſetzlichen Geißel, die bekanntlich täglich nie uͤber fuͤnf bis ſechs Stunden weiterruckte und nie gleichzeitig an zwei Orten erſchien, die Wahrheit geſagt.
Es kann nichts Seltſameres geben, als auf den Karten, die damals erſchienen, den langſamen fortſchreitenden Gang dieſer wandernden Seuche zu verfolgen, welcher dem erſtaunten Auge alle Launen und Vorfälle des Ganges eines Menſchen darbietet. Sie wendete ſich lieber hierhin, ſtatt daher, wählte Provinzen in einem Lande, Staͤdte in den Provinzen, einen Theil in einer Stadt, eine Straße in einem Stadttheile, ein Haus in einer Straße aus, hatte ſelbſt ihre Aufenthalts⸗ und Ruheplatze und ſetzte dann ihre langſame, ge⸗ heimnißvolle, ſchreckliche Wanderung fort.
Die Worte des Pindu, der auf dieſe grauen⸗ hafte Seltſamkeit hindeutete, mußten einen tiefen Eindruck auf den Neger und Faringhea machen, jene rohen Maͤnner, die durch entſetzliche Lehren zur Monomanie des Mordes gebracht worden waren.
Ja. denn(und das iſt eine beglaubigte That⸗ ſache) es gab in Indien Anhänger jenes abſcheu⸗ lichen Bundes, Leute, die faſt immer ohne Veran⸗ laſſung, ohne Leidenſchaft mordeten, nur um zu


