—
anſah,—„wenn Du der Sohn Kadſcha Sings biſt?“
„Man nannte meinen Vater den„Vater des Edelſinnigen,“ antwortete der junge Hindu und eine Wolke der Trauer zog uͤber ſeine ſchoͤnen Zuͤge.
Dieſe Worte ſchienen Mahal allmaͤlig zu uͤber⸗ zeugen, daß er wirklich Dſchalma vor ſich ſähes um ſich aber noch mehr Gewißheit zu verſchaffen, fuhr er fort:
„Du wirſt vor zwei Tagen einen Brief von dem General Simon von Sumatra erhalten ha⸗ ben
„Ja, aber warum dieſe Fragen?“
„Um mich zu uͤberzeugen, daß Du wirklich der Sohn Kadſcha Sings ſeieſt, und um die Befehle auszufuͤhren, die ich erhalten habe..“.
„Von wem?“
„Von dem General Simon.“
„Wo iſt er?“
„Sobald ich die Gewißheit habe, daß Du der Fuͤrſt Dſchalma biſt, werde ich es Dir ſagen.. Man hatte mir allerdings geſagt, Du ritteſt auf einer ſchwarzen Stute mit rothem Zuͤgel, aber...“
„Bei meiner Mutter! Wirſt Du nun reden?“
„Ich werde Dir Alles ſagen, wenn Du mir ſagen kannſt, welches bedruckte Papier in dem Briefe lag, den Dir der General Simon von Su⸗ matra geſchrieben hat.“
„Ein Stuck von einer franzoſiſchen Zeitung.“


