Teil eines Werkes 
174. Theil, Der ewige Jude : 3. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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deskampfes kniete der Mörder vor ſeinem Opfer, be⸗ obachtete alle Zuckungen, heftete ſeine ſtieren, gluͤ⸗ henden Augen auf den Sterbenden und ſchien in einem graͤßlichen Genuſſe in Entzuͤcken zu ge⸗ rathen. Seine Naſenloͤcher erweiterten ſich, die Adern an ſeinem Halſe und ſeinen Schlaͤfen ſchwol⸗ len auf, und jenes ſchauerliche Lachen, das bei dem Anblicke des ſchlafenden Dſchalma ſeine Lippen ver⸗ zerrt hatte, zeigte auch jetzt die ſchwarzen ſpitzen Zähne, die ein Zittern der Kinnbacken an einander klappern ließ.

Bald aber kreuzte er die Arme auf der keuchen⸗ den Bruſt uͤbereinander, ſenkte das Haupt und murmelte geheimnißvolle Worte, die einer Be⸗ ſchwoͤrung oder einem Gebete glichen. Dann ver⸗ ſank er von neuem in die ſchauerliche Betrachtung, zu welcher ihn der Anblick des Leichnams veran⸗ laßte.

Die Hyäne und die Tigerkatze, die ſich vor der Beute, die ſie uͤberraſcht oder erjagt haben, nieder⸗ kauern, bevor ſie dieſelbe verzehren, haben keinen blutdurſtigern Blick, als dieſer Mann hatte.

Bald indeß erinnerte er ſich, daß ſeine Auf⸗ gabe noch nicht geloſet ſeiz er riß ſich widerſtrebend von dem Anblicke der Leiche los, wickelte ſeine Schnur von dem Halſe des Opfers ab, ſchlang ſie wieder um ſeinen Leib, zog den Leichnam von dem Wege fort und verſteckte ihn, ohne ihm die ſilber⸗